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BMC-Speer Racing Wochenende am 25.-26.03.17

Die ersten Bilder mit dem Pistenclub

VETERAMA Auf dem Hockenheimring– Hier trifft sich die Szene

Jubiläum 20 Jahre Peking-Paris Rallye – Präsentation des „Funkenblitz“ aus dem Auto & Technik Museum Sinsheim

 

 

Vom 31. März bis zum 2. April präsentieren Hermann Layher und Jörg Holzwarth auf der Veterama am Stand der Technik Museen Sinsheim und Speyer (Hockenheimring Freigelände FG 2 / Stand .201) den berühmten „Funkenblitz“, mit dem sie an der ersten Neuauflage der Rallye Peking-Paris im Jahr 1997 teilgenommen haben. Hermann Layher wird am Freitag und Samstag und Jörg Holzwarth wird am Samstag und Sonntag am Stand anwesend sein. Dort werden beide über ihre Erfahrungen bei der damaligen Rallye aus erster Hand berichten.

 

Im Sommer 1907, der Motorwagen war gerade einmal dem Teenageralter entwachsen, stürzten sich die waghalsigsten Pioniere des anbrechenden Automobilzeitalters in ein mörderisches Abenteuer: eine Fernfahrt von Peking nach Paris. Es war genau dieses Jahr, in dem der American La France mit dem Beinamen „Funkenblitz“ das Licht der Welt erblickte. Als 1997 zum 90. Jahrestag dieses denkwürdigen Ereignisses die erste Neuauflage der Rallye veranstaltet wurde stand für Hermann Layher, den Präsidenten der Technik Museen Sinsheim und Speyer, daher sofort fest: genau mit diesem Wagen würde er sich der Herausforderung stellen und sich gemeinsam mit seinem Beifahrer Jörg Holzwarth auf die 16.000 km lange Tour von Asien nach Europa begeben. Der „Funkenblitz“ von 1907 war das bei weitem älteste Teilnehmerfahrzeug. Der nächstältere Wagen war ein Vauxhall Baujahr 1915.

Badischer Motorsport Club (BMC) Hockenheim

Jahreshauptversammlung 2017

 

Das abgelaufene Jahr 2016 war erfüllt mit vielen Sportveranstaltungen und daher auch ein arbeitsreiches Jahr für den Badischen Motorsport Club (BMC), begann Präsident Jörg Bensemann seinen Geschäftsbericht. Er erwähnte die zahlreichen Veranstaltungen wie die traditionelle Begehung zu Jahresbeginn, dann die Sportwarte Schulung, das Bosch Hockenheim Historic-In Memory of Jim Clark, zwei Mal DTM (Auftakt und Finale), Public Race Days, Die NitrOlympX, Ferrari Racing Days, die nach dreijähriger Abstinenz wieder auf dem Hockenheimring zu Gast waren, die Hockenheim Classics und das IDM Finale, um nur die wichtigsten Veranstaltungen zu nennen. Der BMC hatte Ende 2016 714 Mitglieder und ist somit der größte Club im Deutschen Motorsport Verband (DMV).

Der Präsident des BMC führte weiter aus, dass die Finanzen des Vereins sich weiter positiv entwickelt haben. Auch der Dachverband des BMC, der Deutsche Motorsport Verband, steht wieder auf gesunden Beinen und kann in eine hoffentlich gute Zukunft blicken. Zu guter Letzt hatte die Hockenheimring GmbH ein gutes Jahr 2016, natürlich mit dem sportlichen Highlight des Grand-Prix von Deutschland der Formel 1 am letzten Juli-Wochenende. Der Geschäftsführer, Georg Seiler, kann mit Spannung auf die Saison 2017 blicken, in der neben den üblichen Veranstaltungen auch wieder drei Konzerttage mit den Böhsen Onkelz und neu mit Andreas Gabalier, sowie als absolute Neuheit in Hockenheim die großen V8-Brummer der NASCAR Whelen Euro Serie auf dem Programm stehen.

Sportleiter Willi Schenkel erläuterte in seinem Bericht, dass das Jahr 2016 traditionell mit dem 1000 Kilometer-Rennen von Hockenheim am Ostersamstag eröffnet wurde. Neben den üblichen Veranstaltungen wie zum Beispiel die Renntrainings von Speer Racing, kam dann auch die Bosch Hockenheim Historic an die Reihe. Volle Starterfelder und begeisterte Gesichter, bescheinigten wieder aufs Neue, dieses Wochenende ist ein Muss in Hockenheim und bleibt hoffentlich noch lange im Kalender. Die Sport Auto-High Performance Days sind ein weiterer ungewohnter Termin im Kalender des BMC. Driften in Verbindung mit begeisterten Zuschauern in der Boxengasse fordern den Stimmbändern der Sportwarte alles ab um einen halbwegs sicheren Zustand in der Boxengasse herzustellen. Das ADAC GT Masters, mit ihren faszinierenden Fahrzeugen in Verbindung mit der Formel 4, waren ein Garant für spannenden Motorsport. Speziell die Formel 4 sorgte für Rad an Rad kämpfe, die dann mit einer Safety-Car-Phase belohnt wurden. Nicht nur die Sportwarte, sondern auch die Teilnehmer kamen an diesem Wochenende, was die Safety Car Einsätze betrifft, voll auf ihre Kosten. Willi Schenkel erklärte bei der BMC Jahreshauptversammlung, dass er als BMC Sportleiter nicht mehr zur Verfügung stehe. Er bedankte sich beim Präsidium für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und wünschte gutes Gelingen für die kommende Saison 2017.

In Aussehen und Technik ist der „Funkenblitz“ – den Beinamen hat er erhalten, weil seinem Auspuff oft ein Funkenregen entweicht – typisch für die Fahrzeuge jener Zeit. Der zweisitzige Hooper Sports Aufbau ist offen und bietet keinerlei Schutz vor den Unbilden der Witterung. Der großvolumige Motor mit 9,5 Litern Hubraum leistet 95 PS. Die Kraftübertragung erfolgt mittels zweier Ketten auf die hintere Starrachse. Der Wagen hat vorne keine Bremsen, dafür aber hinten eine Außenbandhandbremse sowie eine Innenbackenfußbremse. Von einem hinterherfahrenden PKW wurde er mit einer Spitzengeschwindigkeit von 145 km/h gestoppt.

Dass der Wagen auf der Veterama gezeigt wird ist kein Zufall. Hermann Layher ist ständig auf der Suche nach hochwertigen Oldtimer-Teilen und daher ein großer Fan dieser Veranstaltung. Auch der „Funkenblitz“ wurde mit Teilen, die er auf der Veterama gefunden hat, rennfertig gemacht.

Über das AUTO & TECHNIK MUSEUM SINSHEIM e. V.

Das AUTO & TECHNIK MUSEUM SINSHEIM ist das größte private Technikmuseum Europas. Auf 30.000 qm Hallenfläche und einem riesigen Freigelände zeigt das Museum über 3.000 Ausstellungsstücke aus allen Technikgebieten, darunter die größte permanente Formel-1-Ausstellung Europas, über 300 Oldtimer und 200 Motorräder, 40 Renn- und Sportwagen, 22 Lokomotiven, 60 Flugzeuge, Motoren etc. Eine absolute Weltsensation sind die beiden voll begehbaren Überschall-Passagierflugzeuge „Concorde“ und Tupolev TU-144, die das Museum Sinsheim Seite an Seite präsentiert.

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Schatzmeister Ulrich Gleich erstattete den Kassenbericht und sein Dank ging an Jörg Bensemann. Er bedankte sich besonders bei BMC-Mitarbeiterin Sabine Tesseraux für die geleistete Arbeit. Revisor Karl-Heinz Träutlein bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und auf seinen Antrag hin wurde das Präsidium einstimmig entlastet.

Sehr schnell verliefen die Neuwahlen. Mit Zustimmung der Hauptversammlung unter der Regie von Schriftführer Herbert Degenhard wurde Jörg Bensemann als Präsident wiedergewählt. Ulrich Gleich wurde als Schatzmeister in seinem Amt bestätigt. Bei den Revisoren wurden Karl-Heinz Träutlein und Heiner Brunnert für zwei Jahre wiedergewählt. Zum neuen Sportleiter wurde Marcel Fitterer gewählt.

Nach den zahlreichen Ehrungen wurde zum Abschluss der Jahreshauptversammlung noch der Vorschlag für den Haushalt und für das laufende Geschäftsjahr genehmigt. Im Punkt verschiedenes wurden dann noch Clubinterne Dinge behandelt.

Text und Fotos: Franz Hoffmann

Begehung der Rennstrecke

95 Sportwarte vom Badischen Motorsport Club (BMC) Hockenheim zu Fuß um den Grand-Prix-Kurs

 

Blauer Himmel, es war sehr kalt am Dreikönigstag und dennoch trafen sich 95 Sportwarte zu ihrer traditionellen Begehung im Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus. Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon sind die Sportwarte des Badischen Motorsport Clubs (BMC) Hockenheim bei der Vorbereitung für die anstehende Motorsport Saison 2017.
Für dem BMC gibt es einige wichtige Änderungen,  Präsident Jörg Bensemann stellte den Sportwarten zwei neue Leute vor, nachdem Klaus Schwenninger  nun in den verdienten Ruhestand getreten ist, wurde sein Nachfolger Jochen Nerpel (Technik und Bauten) vorgestellt. Ebenso gab es in der Race Control  eine Änderung. Hier tritt nun Frank Joa in die Fußstapfen von Willi Schenkel. Dann ging es zu Fuß über den Hockenheimring, dies ist nur in den Wintermonaten möglich, da der Rennbetrieb eine Pause hat.

Sinn und Zweck der traditionellen „Begehung“ ist die Festlegung der zahlreichen Standorte, sowie deren Sicherheitsanforderungen für die Sportwarte, Fahrer und Zuschauer an und um die Rennstrecke. Konkrete Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Abschnitten gaben die Abschnittsleiter an Jochen Nerpel (Leiter für Technik und Bauten) weiter, der sich bei der Hockenheimring GmbH um die Ausführung bemühen wird. Die Sicherheit für den Motorsport steht an erster Stelle. Mit BMC Präsident Jörg Bensemann, Frank Joa und Jochen Nerpel an der Spitze, führte der Weg zum Abschnitt 1, da gab es vom Abschnittsleiter Rudi Werner  kleinere Mängel  zu berichten. Jochen Nerpel nahm gleich Notiz und somit hofft man schon, dass diese Mängel bis zu Rennbeginn beseitigt werden. Es ging nun weiter in Richtung Parabolika direkt zur Spitzkehre, danach wieder zurück in Richtung Mercedes Tribühne. Auf Abschnitt 35 A war eine kleine Kaffee oder Glühwein Pause, die bei der Kälte sehr gut tat, organisiert. Neben der Mercedes Tribühne gab es noch das obligatorische Erinnerungs-Foto aller Teilnehmer. Der Fußmarsch wurde fortgesetzt in Richtung in Richtung Motodrom über die Sachs-Kurve. Während der Begehung wurden auch die Streckenhäuschen geprüft, ob sie den Winter durchstehen werden, so dass sie 2017 einsatzfähig sind. Es ging an der Südtribüne vorbei zurück zum Ausgangspunkt, dem Ernst-Wilhelm-Sachs-Haus, somit waren auch die 4,574 Kilometer geschafft. Präsident Jörg Bensemann wies noch auf die BMC Sportwarte Schulung am Samstag und Sonntag den 14. und 15. Januar jeweils um 9 Uhr im Baden Württemberg Center hin.                                                   hof

Text und Fotos: Franz Hoffmann

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